WordPress oder HTML Website? Die richtige Wahl für Ihr Unternehmen
Keine Buzzwords, keine Tool-Dogmen. Sie bekommen einen klaren, praxisnahen Vergleich nach Kosten, Wartung, Geschwindigkeit und realem Betriebsmodell.
Für den Gesamtüberblick empfehlen wir die zentrale Pillar-Seite. Wenn Sie direkt rechnen möchten, nutzen Sie den Website-Kosten Rechner; für den Ablauf danach den 10-Tage-Prozess. Alle Vorlagen finden Sie auf der Startseite.
Redaktion & Qualitätssicherung
Autor: LandingBox Redaktion · fachlich geprüft durch unser Delivery-Team.
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WordPress oder HTML: was ist besser?
Für seltene Änderungen und minimale Wartung ist HTML meist besser. Für häufige Inhaltsupdates und Eigenpflege ist WordPress meist besser.
Was ist schneller: WordPress oder HTML?
HTML ist in der Regel schneller, weil statische Seiten ohne Datenbank und Backend ausgeliefert werden.
Was ist besser für SEO?
Beides kann gut ranken. Für kleine, stabile Seiten punktet HTML mit Performance. Für laufenden Content punktet WordPress mit Redaktions-Workflows.
Was ist langfristig günstiger?
Bei seltenen Änderungen ist HTML oft günstiger. Bei vielen internen Updates kann WordPress günstiger werden.
Kann man später wechseln?
Ja. Ein Wechsel von HTML zu WordPress oder umgekehrt ist möglich und in der Praxis häufig.
HTML vs WordPress: Was ist der Unterschied eigentlich?
Bevor wir bewerten, müssen wir sauber unterscheiden. HTML beschreibt statische Seiten. WordPress ist ein CMS (Content Management System), das Inhalte dynamisch aus einer Datenbank ausliefert. Der Unterschied ist nicht „alt vs neu“, sondern statisch vs dynamisch. Beide Modelle sind 2026 relevant und professionell.
Was ist HTML?
HTML ist die Grundsprache des Webs. Eine HTML-Website besteht aus fertigen Dateien, die der Server direkt ausliefert. Für Laien: wie ein gedrucktes Buch. Inhalte sind vorbereitet, schnell lesbar, aber nicht spontan per Login editierbar. Änderungen passieren über Code oder über den Dienstleister. Genau darin liegen die statische website vorteile: sehr schnelle Ladezeit, geringe Komplexität, hohe Stabilität und minimaler Wartungsbedarf.
Typische Einsatzfälle: Unternehmens-Visitenkarten, Landing-Pages, Portfolios, Event-Seiten, lokale Dienstleister mit stabilen Leistungen. Technisch bedeutet das: keine Datenbank, kein Admin-Backend, kaum Angriffsfläche.
Was ist WordPress?
WordPress ist ein dynamisches CMS mit Backend-Login und Datenbank. Für Laien: wie ein bearbeitbares Dokument mit Dashboard. Sie können Inhalte selbst ändern, Seiten anlegen, Beiträge schreiben, Bilder austauschen und Funktionen über Plugins ergänzen. Genau deshalb ist WordPress stark bei Projekten mit häufigen Änderungen.
Typische Einsatzfälle: Unternehmen mit Blog/News, regelmäßigen Updates, Kampagnen, mehreren Leistungen, Shop oder Booking-Anforderungen. Technisch ist WordPress flexibler, braucht dafür Wartung, Updates und Security-Hygiene.
HTML-Websites: Vorteile & Nachteile im Detail
Die größten Vorteile von HTML
- Geschwindigkeit: oft 0,2-0,5s Ladezeit bei sauberem Setup.
- Sicherheit: kein Admin-Login, keine Plugin-Angriffsfläche.
- Wartungsarm: keine Core-/Plugin-Updates im Monatsrhythmus.
- Hosting-Kosten: häufig 3-8€/Monat ausreichend.
- Zuverlässigkeit: weniger technische Konflikte im Betrieb.
- Langlebigkeit: einfache Dateien, geringe Plattformabhängigkeit.
- Migration: Dateien sind leicht übertragbar.
Für Unternehmen mit stabilen Inhalten ist HTML oft die wirtschaftlichste Lösung. Genau hier zeigt sich der Wert von cms oder html als strategische, nicht ideologische Frage.
Die größten Nachteile von HTML
- Selbständiges Bearbeiten ist ohne technische Hilfe eingeschränkt.
- Häufige Änderungen können als Servicekosten spürbar werden.
- Blog-/News-Betrieb ist weniger komfortabel als im CMS.
- Features wie Shop, komplexe Suche, Rollenmodelle brauchen mehr Entwicklung.
- Content-Workflows mit mehreren Personen sind schwerer zu organisieren.
- SEO-Management bei vielen Seiten ist manueller.
HTML ist also nicht „besser“ in jedem Fall, sondern besonders stark bei klaren, stabilen Informationsseiten mit Fokus auf Performance und niedrigen Betriebskosten.
WordPress-Websites: Vorteile & Nachteile im Detail
Die größten Vorteile von WordPress
- Selbst bearbeiten: Texte, Bilder, Seiten im Backend pflegen.
- Blog/News: für Content-Marketing sehr geeignet.
- Erweiterbarkeit: Plugins für SEO, Formulare, Booking, Shop.
- Themes: flexible Design-Ökonomie mit schneller Anpassung.
- SEO-Tools: strukturierte Workflows durch bekannte Plugins.
- Community: große Verfügbarkeit von Know-how und Entwicklern.
- Mehrsprachigkeit: über etablierte Plugin-Lösungen möglich.
- E-Commerce: WooCommerce als verbreitete Shop-Basis.
Für Projekte mit dynamischem Content ist WordPress oft die pragmatischste Antwort auf die Frage nach einer wordpress alternative: Es ist flexibel, weit verbreitet und betrieblich gut skalierbar.
Die größten Nachteile von WordPress
- Regelmäßige Updates sind Pflicht, sonst steigt Risiko.
- Ladezeit ohne Optimierung oft langsamer als statische HTML-Seiten.
- Beliebtheit macht WordPress zu häufigem Angriffsziel.
- Plugin-Auswahl kann für Einsteiger unübersichtlich sein.
- Hosting-Ansprüche und Betriebskosten sind höher.
- Zu viele Plugins erhöhen Konflikt- und Fehlerpotenzial.
Die Nachteile sind beherrschbar, wenn Wartung, Backups und Plugin-Hygiene professionell organisiert werden.
WordPress vs HTML: Direkter Vergleich in 15 Kriterien
Im direkten Vergleich gewinnt HTML meist bei Speed, Wartung und Minimalbetrieb. WordPress gewinnt bei Selbstverwaltung, Feature-Ausbau und Content-Prozessen. Das Ergebnis ist daher selten „ein Gewinner für alle“, sondern eine Passungsfrage nach Business-Modell.
| Kriterium | HTML | WordPress | Sieger |
|---|---|---|---|
| Ladezeit | 0,2-0,5s | 0,8-2s | HTML |
| PageSpeed | 95-100 | 75-95 | HTML |
| Selbst bearbeiten | eingeschränkt | sehr gut | WordPress |
| Blog/News | manuell | sehr gut | WordPress |
| Shop | aufwändig | WooCommerce | WordPress |
| Hosting/Jahr | ~50€ | ~150€ | HTML |
| Wartung | minimal | monatlich | HTML |
| Sicherheit | sehr hoch | gut mit Pflege | HTML |
| SEO-Workflow | manuell | plugin-gestützt | WordPress |
| Erweiterbarkeit | begrenzt | hoch | WordPress |
| Mehrsprachigkeit | manuell | plugins | WordPress |
| Setup-Komplexität | niedrig | mittel | HTML |
| Migrationsleichtigkeit | sehr hoch | hoch | HTML |
| Future-Features | custom nötig | schnell ergänzbar | WordPress |
| Gesamtpassung | statisch | dynamisch | Kommt drauf an |
Kurze Antwort: Was gewinnt bei Speed?
HTML gewinnt in den meisten Fällen bei Ladezeit und technischer Einfachheit.
Kurze Antwort: Was gewinnt bei Pflege?
WordPress gewinnt, wenn Teams Inhalte regelmäßig selbst bearbeiten.
Kurze Antwort: Wie entscheide ich schnell?
Nutzen Sie den Quiz und prüfen Sie danach Kosten und Betriebsaufwand über 3 Jahre.
HTML oder WordPress? Entscheidung nach Branche & Anwendungsfall
Praxis schlägt Theorie. Deshalb entscheiden wir nach Nutzungsmuster: wie oft ändern sich Inhalte, wer bearbeitet die Seite, welche Features sind real geplant, und wie hoch ist die Toleranz für Wartungsaufwand.
HTML ist perfekt für...
- Handwerker mit stabilen Leistungen und seltenen Textänderungen.
- Arztpraxen/Anwälte mit klarer Informationsstruktur ohne Blogbetrieb.
- Portfolio-Seiten mit wenigen Update-Zyklen pro Jahr.
- Event-/Kampagnenseiten mit begrenzter Laufzeit.
- Landing-Pages mit maximaler Performance-Priorität.
WordPress ist perfekt für...
- Restaurants, Salons, Studios mit regelmäßigen Änderungen.
- Berater/Coaches mit Blog und Content-Marketing-Strategie.
- Unternehmen mit internem Pflegebedarf und Team-Zugriff.
- Projekte mit Shop-, Booking- oder Membership-Perspektive.
- Mehrsprachige Seiten mit wachsender Inhaltsarchitektur.
Kann ich später von HTML zu WordPress wechseln (oder umgekehrt)?
Ja. Sie sind nicht lock-in gefangen. Genau deshalb ist ein schrittweiser Start oft sinnvoll: schnell und kosteneffizient starten, bei Bedarf auf ein dynamisches CMS ausbauen.
HTML → WordPress Upgrade
Sinnvoll bei wachsendem Content-Bedarf, Blog-Strategie oder interner Self-Edit-Anforderung. Inhalte und Design können migriert werden. Typischer Ablauf: Content-Übernahme, Theme-Setup, Plugin-Basis, Schulung, Go-Live.
Typischer Rahmen bei LandingBox: +350€ Upgrade.
WordPress → HTML Downgrade
Sinnvoll, wenn kaum noch Änderungen erfolgen und Wartungslast reduziert werden soll. Über statischen Export kann WordPress in HTML überführt werden.
Typischer Rahmen bei LandingBox: ab 199€ je nach Umfang.
Kurze Frage: Muss ich mich für immer festlegen?
Nein. Ein Start mit HTML und späterer Upgrade-Pfad ist üblich. Der konkrete Ablauf steht im 10-Tage-Prozess.
Was kostet HTML vs WordPress bei LandingBox wirklich?
Ehrlich gerechnet über drei Jahre: HTML ist oft günstiger bei seltenen Änderungen, WordPress kann günstiger werden, wenn Sie häufig selbst aktualisieren und so externe Änderungskosten vermeiden.
| Kriterium | HTML Starter | WordPress Professional |
|---|---|---|
| Einmalige Erstellung | 599€ | 899€ |
| Hosting/Jahr | ~50€ | ~150€ |
| Wartung/Jahr | 0€ | 0€ selbst / 348€ Service |
| 3-Jahres-Basis | ~935€ | ~1.385€ |
| Selbst bearbeiten | nein | ja |
Kurze Frage: Wo sehe ich echte Gesamtkosten?
Im Website-Kosten Rechner inklusive laufender Kosten und Szenarien.
Kurze Frage: Welche Seite zuerst lesen?
Starten Sie mit Website erstellen lassen und vertiefen Sie danach Technik, Kosten und Ablauf.
Welche Technologie passt zu Ihnen? Der 2-Minuten-Quiz
Beantworten Sie 7 Fragen. Das Scoring ist transparent: WP-Punkte und HTML-Punkte werden direkt aus Ihren Antworten berechnet. Damit erhalten Sie eine nachvollziehbare Empfehlung statt Bauchgefühl.
Frage 1 von 7: Wie oft ändern sich Inhalte auf Ihrer Website?
Frage 2 von 7: Möchten Sie Inhalte selbst bearbeiten?
Frage 3 von 7: Planen Sie Blog oder News-Bereich?
Frage 4 von 7: Wie wichtig ist maximale Geschwindigkeit?
Frage 5 von 7: Wie viel Zeit haben Sie für Wartung/Updates?
Frage 6 von 7: Budget für laufende Kosten?
Frage 7 von 7: Planen Sie spätere Erweiterungen (Shop, Booking, Members)?
Häufige Fragen: WordPress vs HTML
Ist HTML veraltet? Sollte ich nicht besser WordPress nehmen?
Nein. HTML ist die Basis jeder Website. Statische Sites sind modern und stark bei Speed, Sicherheit und Wartungsarmut. Für viele Unternehmens-Visitenkarten ist HTML die effizienteste Lösung.
Kann ich mit HTML gut bei Google ranken?
Ja. Für lokale Dienstleister kann eine schnelle, sauber strukturierte HTML-Seite sehr gut ranken. Limitierend wird HTML eher dann, wenn Sie laufend Content-Marketing mit vielen Artikeln planen.
Ich habe keine Technikkenntnisse. Geht WordPress trotzdem?
Ja. Mit kurzer Schulung können Sie Texte und Bilder selbst pflegen. Wichtig ist nur, dass Updates und Backups regelmäßig gemacht werden oder Sie einen Wartungsservice nutzen.
Kann ich von HTML später auf WordPress wechseln?
Ja. Das ist ein typischer Weg: günstig und schnell mit HTML starten, später bei Wachstum auf WordPress migrieren, wenn Blog/Updates/Features zunehmen.
WordPress.com oder WordPress.org?
Für volle Kontrolle ist WordPress.org die richtige Wahl: eigenes Hosting, freie Plugin-Wahl, keine Plattform-Limitierung. WordPress.com ist eher ein SaaS-Modell mit Paketgrenzen.
Ist HTML nur eine Budget-Lösung?
Nein. HTML ist keine Low-Quality-Option, sondern eine strategische Wahl für statische Inhalte, hohe Performance und niedrige Betriebskosten.
Kann ich WordPress wieder zu HTML machen?
Ja, über statischen Export. Das kann sinnvoll sein, wenn die Seite kaum noch geändert wird und Sie Wartungsaufwand reduzieren möchten.
Wie entscheide ich schnell zwischen CMS oder HTML?
Wenn Inhalte häufig geändert werden oder Blog/Shop geplant ist: WordPress. Wenn Inhalte stabil sind und Wartungsfreiheit Priorität hat: HTML.
Welche Lösung ist sicherer?
Statisches HTML hat durch fehlendes Backend weniger Angriffsfläche. WordPress ist sicher betreibbar, braucht aber konsequente Updates und Security-Hygiene.
Was ist für kleine Unternehmensseiten meistens besser?
Wenn die Seite selten geändert wird: oft HTML. Wenn regelmäßige Änderungen intern geplant sind: oft WordPress. Entscheidend ist Ihr realer Betriebsmodus nach Launch.
Quellen & Referenzen
Bereit für die richtige Wahl?
✓ HTML: schnell, günstig, wartungsarm
✓ WordPress: flexibel, erweiterbar, selbst bearbeitbar
✓ Beide Lösungen professionell und zukunftsfähig
Es gibt selten eine „falsche“ Wahl. Wichtig ist, dass Technologie und Betriebsmodell zusammenpassen. Sie bleiben flexibel: Upgrade und Downgrade sind möglich.
